Man muss auch mal etwas Neues probieren. Gerade beim Essen bin ich da durchaus experimentierfreudig. Denn, dass man etwas nicht mag, sollte man erst sagen, wenn man auch probiert hat.
Also hab ich mal eine ungewöhnliche Chipskreation probiert: Chips mit Senfgeschmack. Das klingt rein vom Wort her schon mal nicht so schmackhaft. Wobei das ganze durch das wohlklingende Wort „Dijon“ ergänzt wird. Und Chips mit „Dijon-Senf“ hört sich schon viel besser an.
Die Chips sind von Zweifel. Eine Schweizer Chips Marke, das klingt nach Qualität. Bei Dingen aus der Schweiz, da habe ich immer das Gefühl da kann man nichts falsch machen. Hier werden die Chips sicher noch in liebevoller Handarbeit hergestellt. Und genau dieser Eindruck macht sich schon beim Öffnen der Verpackung breit. Ganz sorgfältig sind die Chips in der Packung einsortiert. Vielleicht auch nur ein großer Zufall. Die Chips selbst sind ziemlich dick geschnitten. Dementsprechend ist auch das Mundgefühl. Aber zur essentiellen Frage: Wie macht sich Senf aufm Chip? Ich muss sagen ganz gut. Die Angst, dass der Senf vielleicht zu dominant oder zu scharf sein könnte, stimmt nicht. Das Ganze ergibt eine gut schmeckende Kombination. Die Kartoffel selbst macht vor allem den Geschmack aus, der Senf tritt als Note nebenbei auf.
Zur Kartoffel ist noch zu erwähnen, dass man auf jeder Packung nachsehen kann was für eine Kartoffelsorte man da gerade isst und wo sie her kommt. Meine Kartoffel war von der Sorte „Lady Jo“ und kam vom Kartoffelbauer Ballmoos-Bachmar er in der Schweiz.
Den merke ich mir.

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