
Ganz anders verhält es sich bei den, von mir sehr geschätzten, Kräckern. Auch hier gibt es natürlich Qualitätsunterschiede wie bei den Chips und es gibt gute und beschissene, aber das soll heute nicht das Thema sein. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man mit Ritz- oder Club-Kräckern nicht viel falsch machen kann. Der pure Kräcker kommt mit einem süßlich-salzigen Geschmack daher und kann in diesem Zustand den Chips, in ihren vielfältigen Geschmacksrichtungen, nicht das Wasser reichen. Müssen sie aber auch gar nicht, denn manchmal steht man ja auf Geschmacksaskese.
Der Kräcker kann gegenüber dem Chip erst dann auftrumpfen, wenn man in mit ein paar Extras pimpt. Der Klassiker wäre da Frischkäse. Einfach den Kräcker bestreichen oder Dippen und schon entfaltet sich ein neues Geschmackserlebnis.
Aber der Kräcker lässt sich natürlich noch mit anderen Dingen belegen. Lachs und Meerrettich, Creme fraiche und Kräuter, Roastbeef, Paprika und Käse, Fisch und vielem mehr. Den Kräcker kann man sich ganz nach seinem eigenen Gusto zubereiten, was ihn wohl zu einem der vielseitigsten, aber auch aufwendigsten Snacks macht. Wer es gerne schnell und einfach hat kann zur Chipspackung greifen, wer allerdings etwas Zeit hat und seinen Gaumen mal auf andere Weise verwöhnen möchte kann den Kräckern zur Hand nehmen.
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