Sonntag, 31. Januar 2010

Bittere Orangenmarmelade

Beim Lidl gibt es immer mal wieder sogenannte Themenwochen, wo dann landesspezifische Produkte angeboten werden. Neulich war die „Englische Woche“.

Zwar war, als ich das entdeckt habe, schon alles ziemlich aussortiert, doch zwischen bitterer Orangenmarmelade und Instant Plumpudding habe ich dann noch was entdeckt, das meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. „Hand Cooked Chips, Lightly Salted “. In einer schön aufgemachten Verpackung (mattschawarz und typisch englischer Typografie) preist die Aufschrift handgeschnittene und deswegen etwas dickere Chips an.
Etwas dicker ist gut. Ich glaube das waren die dicksten Chips, die ich je gegessen habe. Da hat man die ganzen Kalorien schon beim Essen wieder verbrannt.

Zum Geschmack kann man sagen, dass sie das was auf der Verpackung steht auch halten. „Leicht gesalzen“ um nicht zu sagen eigentlich fad. Etwas Pfeffer und das Ganze sähe schon um Längen besser aus.

Der Mario meinte, dass die Chips ihm sehr ölig vorkamen und neben seinen Crunchips „Western Style“ (siehe African Style) noch viel fader wären. Ich sage, würden die Chips mit einem zusätzliche Gewürz daherkommen, wären sie gar nicht mal so schlecht und dass ich überrascht war, dass es selbst beim Lidl für einen günstigen Preis Chips gibt, die echt was taugen. Mal schauen was die nächsten Themenwochen so mit sich bringen.

Montag, 25. Januar 2010

Nachtrag: Käsesoße

Wir haben es geschafft! Die Käsesoße ist gefunden. Dank Steffens intensiver Recherche wissen wir nun, dass die sagenumwobene Käsesoße aus dem Kino von Lorenz ist und „Tacitos Dip“ heißt. Angeblich soll die Soße im Kaufland verkauft werden.

Also wird bald an dieser Stelle hier ein ausführlicher Test erscheinen und die Beurteilung ob’s zu Hause auch so gut schmeckt wie im Kino.

Dienstag, 19. Januar 2010

Crunchips - African Style

Heute habe ich, auf Anraten eines Freundes, die Crunchips „African Style“ probiert. Zwar sind das nicht gerade die Chips, die wir sonst rezensieren, aber wie gesagt: Man muss auch mal Neues probieren.

Die Packung selbst ist im Vergleich zu den bisherig beschriebenen Sorten ziemlich groß. Ganze 175 Gramm sind drin. Eindeutiger Indikator für: Hier geht Quantität vor Qualität.

Ganz unvoreingenomen mache ich mich also an das Öffnen der Packung. Es strömt mir ein sehr süßlicher Geruch entgegen. Ich probiere den ersten Chip, der ist überraschenderweise ziemlich dick geschnitten. So hatte ich Crunchips gar nicht in Erinnerung. Das Mundgefühl ist gut.

Zum Geschmack: Sie schmecken intensiv. Nach was, kann man gar nicht so genau sagen. Am Anfang süßlich und dann, hmm, weiß auch nicht, würzig halt. Irgendwie lässt sich der Geschmack nicht so richtig einordnen. Ein Blick auf die Packung lässt einen auch nicht schlauer werden. Da steht der nichtssagende Satz: „Spezielle Gewürze aus dem heißen Kontinent der Lebensfreude (aha) sorgen für den geheimnisvollen, exotisch-würzigen Geschmack.“ Ein zweiter Blick auf die Zutatenliste enttarnt den geheimnisvollen Geschmack: Mononatriumglutamat.

Vielleicht ist mein Gaumen schon zu verwöhnt durch viele hochwertige Chips, aber ich kann mich mit den Crunchips nicht so richtig anfreunden. Zu willkürlich (wenn das in dem Zusammenhang passt) ist der Geschmack. Ich greife da lieber zu eindeutigen Geschmacksrichtungen (vgl. Meersalz und Pfeffer). Und irgendwie, ich weiß nicht ob ich mich hier in meine Skepsis hineinsteigere, fühlt man sich nach ein paar Chips schon so was von vollgestopft und unwohl, dass man gar keine Lust mehr hat mehr davon zu essen.

Die Crunchips gehören also eindeutig in die Kategorie: Chips, die man isst wenn man um 4 Uhr Nachts Hunger bekommt, aber sonst nichts mehr aufzutreiben ist. Ähnlich wie der Guten-Morgen-Döner. Nur, dass der Döner nicht so fettig ist. Die Geschmacksrichtung Döner, als Chip, kommt übrigens auch von Crunchips.

Sonntag, 17. Januar 2010

Pistazien

Es müssen ja nicht immer Chips sein. Salzstangen sind gut. Cracker auch, halt ein bisschen aufwendiger... Aber hin und wieder esse ich auch gerne Pistazien. Die schmecken und es wird auch was für den Genuss geleistet. Denn bevor man die Nuss essen kann, muss man sie von der Schale befreien.


Das ist meistens kinderleicht, aber manchmal ist es auch die Hölle. Ich denke jeder kennt das, man isst Pistazien und nach und nach sucht man sich die Nüsse raus bei denen die Schale ganz einfach zu entfernen ist. Irgendwann sind dann nur noch die Pistazien übrig, die eine sehr schmale oder gar keine Bruchstelle haben. Und die bringen einen fast zum Verzweifeln.
Meist versucht man dann mit den Fingernägeln die Schale aufzustemmen. Wenn das nicht geht, dann mit den Zähnen. Doch gewinnt in diesem Kampf oft die Pistazie. Zurück bleibt eine Hand voll ungeöffneter Pistazien und die Hoffnung, dass sich in der nächsten Packung weniger Panzerknackernüsse befinden.

Übrigens: Die Hälfte der weltweiten verzehrten Pistazien kommen aus dem Iran und das sind unglaubliche 38.800 Tonnen pro Jahr.

Samstag, 16. Januar 2010

Gastbeitrag von Mario - "Knabbern für Fortgeschrittene"

Chips sind lecker, überall erhältlich und können einfach so gegessen werden. Beim Chipsessen ist, anders wie bei Nachos zum Beispiel, ein Dip nicht erforderlich und mancher Chips-Connaisseur würde einen Chips-Dipper glatt mit gerümpfter Nase als Geschmackshäretiker bezeichnen. Daher gehören Chips und alle Knabbereien, bei denen das Geschmackserlebnis durch Dip nicht gesteigert werden muss, für mich in die Kategorie: Knabbern für Einsteiger.


Ganz anders verhält es sich bei den, von mir sehr geschätzten, Kräckern. Auch hier gibt es natürlich Qualitätsunterschiede wie bei den Chips und es gibt gute und beschissene, aber das soll heute nicht das Thema sein. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man mit Ritz- oder Club-Kräckern nicht viel falsch machen kann. Der pure Kräcker kommt mit einem süßlich-salzigen Geschmack daher und kann in diesem Zustand den Chips, in ihren vielfältigen Geschmacksrichtungen, nicht das Wasser reichen. Müssen sie aber auch gar nicht, denn manchmal steht man ja auf Geschmacksaskese.
Der Kräcker kann gegenüber dem Chip erst dann auftrumpfen, wenn man in mit ein paar Extras pimpt. Der Klassiker wäre da Frischkäse. Einfach den Kräcker bestreichen oder Dippen und schon entfaltet sich ein neues Geschmackserlebnis.
Aber der Kräcker lässt sich natürlich noch mit anderen Dingen belegen. Lachs und Meerrettich, Creme fraiche und Kräuter, Roastbeef, Paprika und Käse, Fisch und vielem mehr. Den Kräcker kann man sich ganz nach seinem eigenen Gusto zubereiten, was ihn wohl zu einem der vielseitigsten, aber auch aufwendigsten Snacks macht. Wer es gerne schnell und einfach hat kann zur Chipspackung greifen, wer allerdings etwas Zeit hat und seinen Gaumen mal auf andere Weise verwöhnen möchte kann den Kräckern zur Hand nehmen.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Zweifel Secrets „Dijon-Senf“

Man muss auch mal etwas Neues probieren. Gerade beim Essen bin ich da durchaus experimentierfreudig. Denn, dass man etwas nicht mag, sollte man erst sagen, wenn man auch probiert hat.

Also hab ich mal eine ungewöhnliche Chipskreation probiert: Chips mit Senfgeschmack. Das klingt rein vom Wort her schon mal nicht so schmackhaft. Wobei das ganze durch das wohlklingende Wort „Dijon“ ergänzt wird. Und Chips mit „Dijon-Senf“ hört sich schon viel besser an.

Die Chips sind von Zweifel. Eine Schweizer Chips Marke, das klingt nach Qualität. Bei Dingen aus der Schweiz, da habe ich immer das Gefühl da kann man nichts falsch machen. Hier werden die Chips sicher noch in liebevoller Handarbeit hergestellt. Und genau dieser Eindruck macht sich schon beim Öffnen der Verpackung breit. Ganz sorgfältig sind die Chips in der Packung einsortiert. Vielleicht auch nur ein großer Zufall. Die Chips selbst sind ziemlich dick geschnitten. Dementsprechend ist auch das Mundgefühl. Aber zur essentiellen Frage: Wie macht sich Senf aufm Chip? Ich muss sagen ganz gut. Die Angst, dass der Senf vielleicht zu dominant oder zu scharf sein könnte, stimmt nicht. Das Ganze ergibt eine gut schmeckende Kombination. Die Kartoffel selbst macht vor allem den Geschmack aus, der Senf tritt als Note nebenbei auf.

Ein Qualitätschip für jemanden der mal was neues probieren will oder sich einen Chip wünscht der nicht unglaublich intensiv schmeckt und der Geschmack der Kartoffel selbst im Mittelpunkt steht.

Zur Kartoffel ist noch zu erwähnen, dass man auf jeder Packung nachsehen kann was für eine Kartoffelsorte man da gerade isst und wo sie her kommt. Meine Kartoffel war von der Sorte „Lady Jo“ und kam vom Kartoffelbauer Ballmoos-Bachmar er in der Schweiz.

Den merke ich mir.

Sonntag, 10. Januar 2010

Chipsfrisch Rosmarin & Schwarzer Pfeffer und die Geschichten vom Manfred

Am Samstag waren Bendix und ich bei einer Home Party eingeladen, dies war perfekt um zum einen ein bisschen Werbung für unseren Blog zu machen und zum anderen gleich mal eine neue Chipssorte zu testen. Aber zu erst noch ein paar Worte zu diesen „Home Partys“. Sie sind cool, das mag keiner bestreiten, aber es kommen immer irgendwelche Gäste von denen keiner weiß wer sie eigentlich eingeladen hat und zu wem sie gehören. Das war auf dieser Party natürlich nicht anders, denn auf einmal stand ein Typ auf der Matte, den ich auf einen Mitt-Vierziger schätze. Sein Name war zum geschätzten Alter passend Manfred oder von uns auch liebevoll Manne genannt. Jener Manne hatte das außergewöhnliche Talent beim Werfen von Schneebällen im Haus stets irgendwelche elektrischen Geräte unter Wasser, respektive Schnee, zu setzen. Das Gerücht, dass Manne und ein weiterer Partygast (W) auf dem Klo für das Fortbestehen unserer Art sorgten, konnte leider weder bestätigt noch dementiert werden.



Aber nun genug von Manne und hin zu den Chips. Diesmal hatten wir uns für die „Rosmarin & Schwarzer Pfeffer“ Chips aus der Chipsfrisch Premium Reihe entschieden. Chips mit Pfeffer hatten wir jetzt ja schon öfters, aber Rosmarin ist dann doch ein Geschmack auf den man nicht so oft trifft.
Sofort nachdem man die Packung, die innen golden glänzt, öffnet strömt einem ein sehr leckerer Rosmarin Duft entgegen. Die Chips haben einen leckeren Rosmarin Geschmack, der einen direkt an Muttis Kochtopf erinnert. Irgendwie hatten die Chips für mich ein „fleischiges“ Aroma. Leider geht der Pfeffer bei dem doch recht intensiven Rosmarin ein wenig unter. Auch die anderen Leute die Chips probierten hatten nichts an ihnen auszusetzen. Wobei einige wenige stur behaupteten sie könnten keinen Rosmarin bemerken. Dies lag wahrscheinlich daran, dass diese Personen vorher die ausliegenden Aldi Paprika Chips probiert hatten, denn die können einem die Geschmackknospen doch ziemlich vernebeln. Bei solchen Chips habe ich persönlich immer direkt so ein Campino Bonbon Gefühl auf der Zunge. Liegt wahrschein daran, dass die so fettig sind.

Die Rosmarin & Schwarzer Pfeffer Chips kann ich jedoch jedem Chips Freund empfehlen. Mit denen kann man quasi nix falsch machen. Nur sollte man sie nicht Aldi Paprika Chips Freunden überlassen, denn die können mit ihnen wahrscheinlich nicht so viel anfangen.

Samstag, 9. Januar 2010

Salzstangen

Die Salzstange, das Urgestein unter dem Knabbergebäck. Salzstangen sind vermutlich das älteste und erste richtige Knabbergebäck (gedörrte Früchte oder Pumpernickel zählt nicht). Und Salzstangen kennt wirklich jeder, egal wie alt oder wie jung. Die gibt’s bei der Oma genauso wie bei der Homeparty.



Irgendwie kann man die auch immer essen. Der Geschmack ist immer gleich, hier ist das Beste der Brezel auf 10 Zentimeter komprimiert. Die Form macht bei dem Gebäck, denke ich, auch viel aus. Wären es kleine runde „Salzcräcker“, so wären die Salzstangen lange nicht so beliebt. Zu lässig ist es beim Knabbern ab und zu die Salzstange im Mundwinkel zu halten. Manche schaffen dabei sogar richtige Kunststücke zum Beispiel das Wenden der Salzstange im Mund. Dabei ist sicher schon die ein oder andere Maulsperre entstanden.
Auf jeden Fall lässt sich die Salzstange aus keiner Knabbermischung (auf die werden wir hier auch noch mal gesondert eingehen) mehr wegdenken. Die Salzbrezel ist übrigens auch noch ganz cool, die kommt in der Reihenfolge direkt hinter der Salzstange, wenn es um generationenverbindendes Knabbergebäck geht.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Käsesoße

Hin und wieder gehe ich ins Kino. Nur selten kaufe ich mir dort noch was zum Knabbern. Aber manchmal schon. Popcorn mag ich nicht so, also bleiben noch Chips übrig. Besser gesagt Nachos, denn die sind im Kino einfach gut. Man bekommt sogar eine extra Schale, in die noch Soße reinpasst. Ich nehme dann die Käse Soße. Zwar muss man höllisch aufpassen, dass man nicht kleckert, der Steffen kann da ein Lied von singen, aber das vorsichtige Essen lohnt sich. Am besten ist es, wenn man die Nachos schon bis zum Start des Films gegessen hat, sonst gibt es das böse Erwachen nach dem Film und man hat sich während des ganzen Films Käsesoße in die Jeans gerieben.



Alles schön und gut, doch habe ich mir überlegt, ich würde diese lecker Käsesoße auch gerne mal zu Hause essen, ohne den mordsmäßig überteuerten Preis im Kino zu zahlen. Also habe ich beim nächsten Kinobesuch mal genau hingeschaut und mir das Etikett der Soße eingeprägt. Und jetzt achte ich bei jedem Einkauf im Supermarkt darauf ob ich diese Soße entdecke. Doch die gibt’s nirgends. Nichtmal im Internet. Anscheinend hat das Kino ein spezial Geheimabkommen mit der Käsesoßenindustrie geschlossen, dass diese Soße nur im Kino und niemals im freien Handel zu kaufen sein darf. Die Welt wäre so viel besser mit frei erwerblicher Käsesoße aus dem Kino.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Naturals – Balsamico

Im Chipsregal habe direkt neben den Naturals „Meersalz und Pfeffer“, die gleich Sorte in der Geschmacksrichtung „Balsamico“ entdeckt. Balsamico Essig, dachte ich mir, das hört sich nicht schlecht an. Eine Interessante Geschmackskombination. Der deftige Geschmack der Kartoffel in Verbindung mit der leicht süßlich-sauren Note des Balsamicos.

Doch Pustekuchen.



Ich probierte den ersten Chip und sofort machte sich ein penetranter Geschmack nach Essigreiniger auf der Zunge breit. Na gut, kann ja schon mal sein, dass der erste Biss halt ungewohnt und neu ist und deswegen als nicht so schmackhaft empfunden wird. Doch selbst nach dem fünften Chip wurde der Geschmack nicht besser.

Wer also einen robusten Gaumen hat, der auf den Geschmacksrichtungen wie Putzwasser, Essigessenz oder CenterShock steht, dem seien diese Chips wärmstens empfohlen. Ich bin gespannt, was die Naturals „Milde Paprika“ so zu bieten haben, die hab ich bis jetzt noch nicht probiert.

Dienstag, 5. Januar 2010

Burts - Mature Cheddar

Das zweite Review zu Chips der Firma Burts. Nachdem mir die Salz Pfeffer Chips doch sehr gemundet haben, dachte ich mir testest du doch mal eine neue Sorte von denen. Da die Auswahl nicht besonders groß war und mir Chips mit Essig mal gar nicht zusagen, habe ich mich für die Sorte Mature Cheddar entschieden. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man bei Chips mit Käsegeschmack aufpassen muss denn meistens schmeckt das ganze doch ziemlich künstlich, würden mich die Chips von Burts also umstimmen oder war das für mich der letzte Käse Test für eine längere Zeit.



Die Packung an sich ist in gelben Käsedesign gehalten, wobei doch Cheddar eigentlich immer eher ins orangene geht aber egal. Die Chips sind wie schon die Salt & Black Peppar Chips dicker wie normale Chips ansonsten fällt einem erstmal nichts besonderes auf. Als erstes schmeckt man, wie soll man es sagen nichts. Weder ein direkter Käsegeschmack noch irgendetwas anderes. Irgendwann im Nachgeschmack kommt dann ein leicht käsiges Aroma, welches mich jedoch nicht besonders an Cheddar erinnert hat eher an das klassische künstliche Käsearoma vor dem ich mich gefürchtet habe. Am Anfang hatte ich noch Hoffnung das es nach ein paar Bissen besser würde doch leider nichts. Ich muss gestehen ich hab nicht mal alle Chips gegessen. 

Ich hab die halbe Packung dann dem Bendix überlassen. Vielleicht hat er ja das ultimative Mature Cheddar Erlebnis gehabt ich jedoch leider nicht.  Falls ja kann er gerne einen gegenteiligen Eintrag machen.

Terra Exotic Vegetable Chips: Mediterranean



Eine hier nicht so bekannte Chipsmarke ist Terra Chips. Durch einen Zufall habe ich sie im Kaufhof entdeckt, der übrigens eine ziemlich große Außwahl an Chipssorten hat. Das Besondere an den Chips ist, dass sie bunt sind. Auf der Packung strahlen sie einem schon entgegen. Eine Mischung aus Lila, Orange und eben Kartoffelfarben. Interessant ist, dass diese Farben nicht etwa wie bei anderen Chips durch künstliche Farbstoffe entsteht, sondern die natürlich Farbe der Kartoffel ist. Ja, das gibt es: Bunte Kartoffeln.

Aber jetzt zum Geschmack. Oder erst, was bei Chips auch entscheidend ist, das Mundgefühl. Diese Chips sind, es lässt sich streiten ob das ein Qualitätsmerkmal ist, sehr dick geschnitten. Das heißt man muss auf den Scheiben ganz schön drauf rumkauen.
Der Geschmack ist ... anders. Die Kartoffeln bringen von Natur aus eine leichte Süße mit, was aber nicht negativ ist. Im Gegenteil. Mir schmecken sie, vielleicht auch ein bisschen aus dem Grund, etwas zu essen was es nicht alle Tage gibt und was nicht jeder schon mal hatte. Zum Gewürz kann man nicht viel sagen, es stört nicht, ist aber auch nicht fad, genau richtig. Denn bei diesem Chip steht eindeutig die Kartoffel im Mittelpunkt.

Montag, 4. Januar 2010

Chips und die Schärfe

Wie schon erwähnt möchte ich in diesem Eintrag auf das Thema Schärfe bei Chips eingehen. Ein schweres Thema, im wahrsten Sinne des Wortes eine Geschmackssache.



Ein scharfes Gewürz finde ich solang gut, bis es zu dominant wird. Denn nichts finde ich schlimmer bei Chips (aber auch bei anderem Essen) wenn man das Gefühl hat man hätte sich grade die Mexikanische-Hyper-Scoville Chillischote reingepfiffen. Da geht doch der ganze restliche Geschmack verloren. Ebenso gut könnte man da ein Stück Baumrinde mit Tabasco bestreichen und essen. Das Geschmackserlebnis wäre das selbe.

Deswegen kann ich auch diesen Schärfehype nicht verstehen. Es gibt Chips zum selber nachwürzen „...aber nur auf eigene Verantwortung“ überall steht „scharf“, „spicy “ oder „hot“ drauf. Das ist fast schlimmer als die Heuchelei auf Joghurtbechern die immer noch fruchtiger oder noch sahniger werden. Der neuste Geniestreich der „Schärfeindustrie“ sind Chips mit Wasabi – extra scharf. Naja.

Burts - Salt & Black Peppar

Die Chips sind aus der Reihe "Burts Hand Fried Potatoe Chips Made in Devon". Die Firma aus England stellt Chips auf nicht industrielle Weise her und versucht durch Natürlichkeit, Geschmack und außergewöhnliche Würzmischungen(Firecracker Lobster) zu punkten.





Was einem als erstes auffällt, die Chips sind deutlich dicker und größer als herkömmliche Kartoffelchips dies liegt wahrscheinlich an der klassischen Herstellungsweise. Die Chips sind schärfer als andere Chips mit der Geschmacksrichtung Pfeffer jedoch ist der Geschmack nie aufdringlich scharf. Wem  jedoch andere Meersalz und Pfeffer Chips schon zu scharf sind sollte es sich zweimal überlegen ob er zu diesem Chip greift. Liebhaber von Pfeffer denen etwas zusätzliche Schärfe grade recht kommt bekommen einen leckeren Chip.

Leider gibt es die Chips nur in sehr wenigen Geschäften, ich konnte sie bis jetzt nur in einem Großmarkt für Lebensmittel finden. Wer die Packung genau inspiziert wird auf der Rückseite einen kleinen Satz in der Art "Fried by ..." finden. Wenn man nun die Internetseite von Burts besucht kann man sich ansehen wer seine Chips frittiert hat. Ein netter Gag aber mehr auch nicht.

Naturals - Meersalz und Pfeffer

Kommen wir zur Premiere. Die erste Chipsvorstellung in unserem frisch eingerichtetem Blog. Es handelt sich um einen Klassiker. Ein sogenannter Basic-Chip. Es sind die Kartoffelchips mit Meersalz und Pfeffer von Lorenz aus deren Chipslinie „Naturals“.



Dieser dünn geschnittene Chip kommt mit wenig Zutaten aus. Lediglich Salz und Pfeffer sind die geschmackgebenden Elemente. Dabei gibt der Pfeffer seinen typischen Geschmack ab ohne zu scharf zu sein, worauf vor allem ich immer einen großen Wert lege. Chips sollten nicht zu scharf sein. Doch das ist ein anderes Thema, das ich sicher noch im Verlauf dieses Blogs aufgreifen werde.

Auf jeden Fall ist diese Chipssorte momentan „unser Chip“. Mit ihm kann man einfach nichts falsch machen. Ein guter Chip zur Begleitung eines Films oder in Gesellschaft. Auf einer Party ist er jedoch wohl eher ungeeignet, da die Packung mit ihren 110g relativ klein ist und somit nachdem jeder einmal probiert hat die Packung leer ist. Und das wäre doch glatt eine Geschmacksverschwendung.

CHIPS

Chips sind eine Leidenschaft. Und dabei geht es nicht um das wahllose hineinstopfen von billigen Paprika Kartoffelchips, sondern um den erlesen Geschmack der Chipsvielfalt auf dieser Welt. Dieser Blog soll einen Einblick in die Welt der Chips "mit Geschmack" geben.

In einer losen Serie werden wir, das sind Steffen und Ich, die verschiedensten Sorten und Arten von Chips vorstellen. Zwar ist das eine sehr subjektive Sache, dennoch hoffen wir unsere jahrelange Erfahrung im Chipswesen darauf anwenden zu können dem Laien den König des Geschmacks näher zu bringen. Der Geschmack eines Chips.