Sonntag, 14. Februar 2010

Stapelchips

Die Wurst unter den Chips. Das sind die Stapelchips. Denn was viele nicht wissen Pringles und Co sind gar keine echten Chips. Zumindest sind sie nicht, wie jeder andere Chips aus einer Kartoffel geschnitten, sondern sogenannte Formchips. Das heißt man nimmt Kartoffeln zerkleinert sie, presst sie in eine Form und lässt sie trocknen. Fertig sind die uniformen Chips. Einer wie der andere.

Dass man dabei nicht die besten Kartoffeln nehmen muss versteht sich von selber. Schalen und unschöne Stellen tun es auch. Sieht am Ende sowieso keiner. Wie bei der Wurst eben, da werden auch alle Reste, die sonst keiner mehr haben will verwendet.


Aber: So schlecht schmecken die meist gar nicht. Wenn man sich jetzt mal die Pringels anschaut, da findet unter den gefühlten drei Millionen Sorten jeder eine die ihm schmeckt. Zwar sollte man nicht zu viele davon essen, denn die verhalten sich in der Beziehung auch wie Wurst. Isst man mal mehr davon wird einem ziemlich schnell schlecht.


Die spezielle Form der Stapelchips hat sogar einen eigene Namen aus der Mathematik: Das Hyperbolische Paraboloid. Genau diese Form macht den Chip angeblich besonders bruchfest. Ein Halbwissen, das besonders gut als Conversation-Starter dient.

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