Chips und Bio, das passt doch irgendwie nicht zusammen. Wenn etwas biologisch angebaut ist, dann assoziiert man damit, dass es unglaublich gesund sein muss. Gemüse und Obst vom Bauern, der das Zeug noch hütet und pflegt wie seine eigene Kinder – das ist BIO. Und ich bilde mir ein, dass man bei Gemüse und Obst auch herausschmeckt, wie hier angebaut wurde. Die Bio-Tomate schmeckt einfach besser und intensiver als die aus Massengemüsehaltung in irgendeinem holländischen Gewächshaus.

Auf jeden Fall habe ich bemerkt, dass der Bio-Hype sich ja schon tumorartig auf alle Produktgruppen ausgebreitet hat. Es gibt Bionade, Bio-Bier, Bio-Fast-Food, Bio-Sonstwas. Und jetzt eben auch Bio-Chips. Einige Hersteller haben schon eine Bio-Chipssorte rausgebracht.
Ich habe die von Funnyfrisch probiert. Und ich muss ehrlich sagen eine großen Unterschied habe ich nicht geschmeckt. Vielleicht waren die Kartoffeln von besonderer Qualität, aber das merkt man einem frittierten, gewürzten Chip einfach nicht an.
Also, das Ganze nur ein Marketingtrick um auch alteingesessenen Bio-Hippies ungesunde und fettige Chips nahe zu bringen.
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